Woche 5 & 6 • Welpen von Kathy el joyero und House Kazak Amoun

Die Zeit vergeht wie im Nu und die Kleinen wachsen und wachsen schneller als man zählen kann. Sie haben nun schon alle stattliche Gewichte und balgen sich richtig wild mit ihren Geschwistern herum. Die Tischmanieren haben sich auch recht gebessert und so wird mitunter schon ganz anständig aus dem Teller gegessen. Aber Mamas Milchbar ist immer noch sehr verlockend und sie wird immer noch in Beschlag genommen, wann immer es irgendwie geht.

Diese Woche hat unsere schwarze Zwergschnauzerhündin Faye das erste Mal Kontakt mit den Kleinen aufgenommen und war total begeistert von den kleinen Fürzchen. Und natürlich hat auch unser Nesthäckchen Aphrodite wieder Kontakt zu den Kleinen gesucht, die sie, wie in gewohnter Manier, ganz liebevoll liebkost hat. Sie scheint ganz vernarrt zu sein in die kleinen Zwergschnauzer. Auch unsere Riesenschnauzerdame Charis hat viel Freude an dem kleinen Zwergenvölkchen und putzt sie sauber bei jeder Gelegenheit. Mama Kathy schaut das jeweils mit ihrer souveränen Art an und begutachtet vor allem den Jungspunt „Aphrodite „ mit einem wachsamen Auge. Es muss ja schliesslich alles mehr oder weniger geordnet ablaufen. Aber Aphrodite hat sich nun eben mal in die Kleinen vernarrt und lässt alles mit sich machen, auch wenn sie ihr über den Kopf hinweg donnern.

Bedingt durch das schöne und warme Herbstwetter verbringen die kleinen Zwergschnauzer doch schon recht viel Zeit im Garten, wo sie herumtoben können nach Herzenslust. Nachher fallen sie jeweils todmüde um und schlafen wieder eine Runde, bevor es weitergeht mit ihrem Spielunterricht. Mama Kathy ist bei den Spielszenen richtiggehend zum Amusieren. Da läuft sie dann ganz stolz mit ihrem Wuschel im Mund im Garten umher und erzieht die Kleinen dabei ganz spielerisch zu Disziplin und Ordnung. Sie hat einfach eine Engeldgeduld und ist mit absolut nichts aus ihrer inneren Ruhe zu bringen. Das sieht man den Kleinen auch an, denn sie sind untereinander sehr ausgeglichen und robust und strahlen so auch eine souveräne Gelassenheit aus.

Auch wenn die Riesenschnauzer mit Gebell kurz anschlagen, lassen sich die kleinen Zwergschnauzer davon überhaupt nicht stören und spielen weiter, wie wenn nichts wäre. Legt man sie ganz sanft in Rückenlage in die Innenhandflächen, entspannen sich ihre kleinen Körperchen sofort und so können sie die Schmuseeinheiten jeweils völlig entspannt geniessen. Sie zerfliessen einem dann vor lauter Geniessen fast in den Händen. Diese doch recht stabilen Charakterzüge gefallen mir persönlich auch sehr gut an diesem einzigartigen Zwergschnauzervölkchen.

Auch wenn es Kleinhunde sind, besitzen sie eine ausgesprochen eigenständige Persönlichkeit und haben trotz ihrer Robustheit auch ein sehr verschmustes und liebevolles Wesen. Es sind so richtige Schnauzerallrounder im Kleinformat. Und als das sollten sie auch wahrgenommen werden, denn es sind schon rechte kleine Schlitzohren, die einem buchstäblich mit ihrem Charme um den Finger wickeln können. Aber auch das Schmüsele kommt nicht zu kurz, denn in dieser Zeit des Gedeihens möchte man am liebsten immer herumknuddeln. Diese nährenden Streicheleinheiten geniesst jeder einzelne des Zwergenvölkchen sehr intensiv. Dafür fliesst man dann jeweils fast dahin, wenn sie einem mit ihren grossen dunklen Augen anschauen und jedes Herz im Nullkommanichts dahinschmelzen lassen.

Es wird weiterhin sicher spannend bleiben und wir werden weiter berichten, wie die Kleinen sich entwickeln werden.