Gesundheit, Ausstellungen und Wesensbeurteilungen

Gesundheit

Die Gesundheit ist ein wichtiges Kriterium, dass oberste Priorität hat. Daher sollte man auch nur mit gesunden Zwergschnauzern züchten. Damit man auch immer wieder in „Sachen Gesundheit“ auf dem neusten wissenschaftlichen Stand steht, sind Weiterbildungen ein absolutes MUSS für jeden interessierten Züchter.

Zu empfehlen ist „unter anderem“ der alljährliche Züchterkongress, wo fachlich fundierte Tierärzte ein Referat nach neusten Erkenntnissen der Wissenschaft halten. Natürlich gibt es auch noch andere fachlich interessante Weiterbildungen, wo sich der Züchter mit dem einen oder anderen Gesundheitsthema befassen kann.

Mehr über meine Ausbildungen siehe in der Rubrik „Portrait“.

Ausstellungen

Mit meinen Zwergschnauzern nehme ich auch regelmässig an nationalen und internationalen Ausstellungen im In- und Ausland teil. Dies ist insofern wichtig, dass ich einschätzen kann, wo ich mit meinen Zwergschnauzern in der Zucht stehe.

Nur wenn ich bei möglichst verschiedenen Ausstellungsrichtern eine Beurteilung meiner Hunde bekomme, kann ich mir gesamthaft ein Bild von dem machen, was zur Rasseverbesserung in meiner Zucht noch anzustreben ist.

Wesensbeurteilungen

Da ich meine Zwergschnauzer auch als Therapiehunde einsetzen möchte, lege ich grossen Wert auf nervenstarke, robuste und umweltsichere Zuchthunde. Sie sollten auch gegenüber Menschen und Kindern freundlich gesinnt sein und auch bei Berührungen gutmütig bleiben.

Wir benötigen in der heutigen Zeit unbedingt Hunde, die in unserer dicht besiedelten und hektischen Umwelt problemlos klar kommen. So gehört es für mich zur Selbstverständlichkeit, dass der Zwergschnauzer auch bei einem Stadtbesuch mit den Umweltreizen von vorbeifahrenden Autos, Lastwagen, Bahn und anderen Lärmquellen klarkommt. Aber auch Begegnungen mit fremden Hunden sollte für den Zwergschnauzer kein Problem sein.

Was wir in der heutigen Zeit nicht mehr brauchen können, sind Kleinhunde, die dauernd alles und jeden ankläffen. Sie sind eine nervliche Belastung für jedermann und machen nicht wirklich Freude.

Dabei stammt gerade dieses Kläffen meistens aus einer inneren Unsicherheit und diese Tiere besitzen vielfach auch ein hauchdünnes Nervenköstum. Aggressive, ängstliche oder unsichere Hunde gehören so oder so nicht in die Zucht!