Woche 4 - 8 • La Toya und Pico Vanga von Marten

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Die Zeit verging einmal mehr im Eiltempo und war geprägt von ausgiebigen Spielen und vielen kleinen Rangkämpfen. Und mit zunehmendem Alter wurden die aktiven Spielphasen immer ausgeprägter und die Ruhephasen dafür umso kürzer. Wenn die Kleinen dann genug hatten vom Herumtoben sind sie alle kreuz und quer übereinander gelegen und dösten friedlich daher. Ebenso nahm auch der Appetit bei den kleinen Balgen von Tag zu Tag mehr zu, sodass sie, kaum war die Fressplatte abgelegt, immer wie die Piranhas über ihr Futter hergefallen sind.

Jeder wollte sich am meisten von den Leckereien erhaschen und der Futterneid stieg von Tag zu Tag mehr an. Nach dem Fressen sahen sie dann so aus wie kleine aufgepumpte Knutschkugeln oder so richtig füllig wie kleine Mastschweinchen. Und dann kam der Tag, wo die Kleinen herausgefunden haben, wie sie von ihrem Zimmer direkt ins Freie nach draussen konnten. Das war dann ein Gaudi. Leider hatte uns dann das Wetter gründlich einen Strich durch die Rechnung gemacht und es wollte nicht mehr aufhören zu regnen. Doch als diese Schlechtwetterphase wieder vorbei war, gab es kein Zurück mehr. Die Kleinen sind dann draussen durch die vielen Laubblätter gerast, haben überall einen Mund voll Blätterwerk genommen und die ganze verwelkte Laubpracht in ihrem Zimmer ausgespuckt.

Da auch der Rasenboden draussen recht durchnässt war, kann man sich in etwas vorstellen, wie die Bande mit ihren dreckigen Pfoten durch das Zimmer gedonnert kam. Ich jedenfalls, hatte einen sauberen Freund permanent an meiner Seite – DEN WISCHMOP! Wenn das Wetter wieder ganz schlecht war, mussten die Welpen im warmen Zimmer und somit im grossen Spielpark bleiben und sich jeweils dort verweilen. Während die Geräuschkulisse beim Wackelbrett und der Schaukel noch erträglich war, trieben es die Banditen wirklich bunt mit dem akustischen Spielwürfel. Zu jeder Tages- und Nachtzeit wurde an den Glocken herumgezerrt, dass ich manchmal vor Schreck fast aus meinem Bett gefallen bin. Und ganz übel hatten sie es mit dem Tunnel getrieben.

Da hatte sich immer einer die Mühe genommen, sein Geschäftchen in der Mitte des Tunnels abzulegen. Hat jeden Tag richtig Spass gemacht, dass wieder sauber zu kriegen. Einen Schuldigen fand man sowieso nie, da schauten sie einem dann mit ihrem Unschuldsblick ganz liebevoll an. Nein, nein, wir haben nichts Unartiges angestellt. Und beim Anblick ihrer sanftmütigen Knopfaugen konnte man sowieso nichts machen und schmolz einfach so dahin wie ein Raclettekäse.
Auch die Wurmkuren fanden sie alles andere als toll und wollten am liebsten alles im hohen Bogen wieder hinaus würgen, aber das wusste ich zu verhindern. Dann kam der Tag, wo ich mit dem T-Wurf zum „Impfen“ und „Chip setzen“ fahren musste. Die Fahrt dauerte jeweils 35Minuten hin und 35Minuten wieder zurück. Die Kleinen hatten sich alle sehr vorbildlich verhalten, nichts war zu hören und so standen sie ganz ruhig da und liessen das Prozedere beim Tierarzt einfach so über sich ergehen.

Auch Mama Latoya hat ihre Arbeit souverän gemeistert, war sie doch immer eine liebevolle und fürsorgliche Mama. Latoya tritt nun mit 5½ Jahren nach ihrem dritten und somit letzten Wurf den wohlverdienten Ruhestand an.

Und schon wieder heisst es Abschied nehmen, denn die Zeit ist wieder einmalmehr im Eiltempo vergangen und auf die Kleinen wartet die grosse weite Welt. Während die meisten der Kleinen alle einen tollen Platz gefunden haben, suchen wir noch für einen einzigen schwarz-silbernen Welpen aus dem T-Wurf einen neuen Platz.

Bei Interesse können Sie sich melden unter:

Telefon: 052 378 24 86 oder Natel 079 549 92 48

 

Hier 2 kleine Videos aus dieser Zeit

Latoya und Puppys

Frau Gelb und Naomi